Ortsfeste Maschinen
Was sind ortsfeste Maschinen?
Ortsfeste Maschinen sind elektrische Maschinen oder Geräte, die dauerhaft an einem festen Standort installiert sind und nicht dazu gedacht sind, während des Betriebs bewegt zu werden. Sie sind fest mit der Stromversorgung und der Infrastruktur eines Gebäudes oder einer Anlage verbunden und werden häufig in industriellen oder gewerblichen Bereichen eingesetzt.
- ✔ CNC‑ und Drehbänke
- ✔ Bohrmaschinen
- ✔ Pressen
- ✔ Förderbänder
- ✔ Hebebühnen
- ✔ Verpackungsmaschinen
Prüfpflicht laut DGUV V3
Die regelmäßige Prüfung und Wartung von ortsfesten Maschinen ist durch verschiedene Vorschriften geregelt, insbesondere durch die DGUV Vorschrift 3 und Normen der VDE‑Reihe (z. B. VDE 0105). Die Prüfung umfasst:
- Sichtprüfung: Kontrolle auf äußere Schäden oder Abnutzung.
- Messung: Prüfung des Schutzleiterwiderstands, Isolationswiderstands und der Berührungsspannung.
- Funktionsprüfung: Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktion der Maschine.
Wichtige Aspekte der DGUV V3‑Prüfung
- Rechtliche Grundlage: DGUV V3 basiert auf BetrSichV & ArbSchG.
- Verantwortung des Arbeitgebers: Regelmäßige Prüfungen sind Pflicht.
- Sanktionen: Verstöße können zu Bußgeldern oder rechtlichen Konsequenzen führen.
Gefahren bei nicht geprüften Maschinen
- Brandgefahr: Defekte Maschinen können Kurzschlüsse und Überhitzungen verursachen.
- Stromschlag: Fehlerhafte Maschinen können lebensgefährlich sein.
- Systemausfälle: Ein Defekt kann zum Stillstand wichtiger Produktionsanlagen führen.
Die Einhaltung der DGUV Vorschrift 3 ist entscheidend für die Sicherheit und zur Vermeidung von Haftungsrisiken.
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